Der Läuferhof

Der Läuferhof liegt auf einer Höhe von 400 m im Dietental einem Seitental des kleinen Örtchens Mühlenbach im mittleren Schwarzwald.

Der Hof wurde im Jahr 2013 teilweise renoviert und komplett mit Massivholzmöbeln eingerichtet.
Das Haus bietet Platz für 15 Übernachtungsgäste.
Vier der Betten stehen Ihnen in Überlänge von 1m x 2,20m zur Verfügung und zwei Betten mit einer Überbreite von 1,40m x 2m. Die anderen zehn Betten haben eine Größe von 1m x 2m.

Es gibt 3 Badezimmer mit 4 Duschmölgichkeiten, 4 Toiletten, eine Top ausgestattete Küche, eine urige Bauernstube und ein gemütlicher Aufenthaltsraum mit TV.

Auf der Terasse und der Grünfläche ums Haus kann man die Sonne und die Natur genießen. Eine Grillstelle ist auch vorhanden.

  • Infos/Preise
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  • Hofgeschichte
  • Energiegewinnung
  • Innenaufnahmen
  • Aussenaufnahmen

Weitere Informationen / Preise

  • Bettwäsche und Bade- bzw. Handtücher werden von uns bereitgestellt
  • Das Haus ist für Selbstversorger und hat eine gut ausgestattete Küche mit Geschirrspüler und Induktionsherd
  • Auf Wunsch bieten wir einen Getränkeservice
  • Eine Waschmaschine ist vorhanden
  • Der Grundpreis des Hauses beträgt 240 Euro  für 10 Personen pro Übernachtung. (zuzügl. Kurtaxe 1,50 Euro p.P.)
  • Jede weitere Person 16,00 Euro zusätzlich. (zuzügl. Kurtaxe 1,50 Euro p. P.)
  • Bei Übernachtungen ab 3 Nächten 10% Rabatt, ab 5 Nächten 20% Rabatt
  • Bei Buchung 20% Anzahlung, Restbetrag 4 Wochen vor Anreise
  • Mindestaufenthalt 2 Nächte. In den Weihnachtsferien Mindestaufenthalt 7 Nächte.
  • Neue Preise für 2019: Grundpreis 260 Euro, jede weitere Person 18,00 €. Ab 3 Nächte Preis auf Anfrage.

Zwei neue Badezimmer

Seit Januar 2018 hat unser Haus 2 neue Badezimmer bekommen.
Somit hat es nun 3 Badezimmer mit 4 Duschmöglichkeiten. Lächelnd

Aufteilung der Räume im Erdgeschoss

Aufteilung der Räume im Obergeschoss

Belegungsplan Läuferhof

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Juni 2019
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September 2019
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März 2020
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April 2020
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Unsere Hofgeschichte

Übergabevertrag 1759

Die erste Erwähnung der Besitzer unseres Hofes geht laut den Kirchenbüchern von Mühlenbach zurück auf das Jahr 1644*. Damals gehörte unser Hof Johann Buchholz und Katharina Buchholz geb. Geiger.

In dieser 370 jährigen Familiengeschichte wurde der Hof neunmal an einen Sohn und dreimal an eine Tochter übergeben. Zweimal verstarb einer der Besitzer und der jeweilige Partner heiratete ein zweites Mal.

 

 

 

 

 

*Die Aufzeichnungen in den Kirchenbüchern von Mühlenbach vor 1644 sind leider dem 30 jährigen Krieg zum Opfer gefallen.

Läuferhof

Der Name Läuferhof kommt von Jakob Läufer der 1815 die verwitwete Hofbesitzerin Eleonore Matt heiratete. Zu dieser Zeit stand unser Hof noch an unserer untersten Grundstücksgrenze. Im Jahre 1835 jedoch zogen sie mit Ihrem Bauernhaus ca. 200m weiter das Tal hinauf zu seinem heutigen Standort.

 

Beginn der Forstwirtschaft

Ihr Sohn Johann Georg Läufer übernahm 1847 zusammen mit seiner Frau Anastasia den Hof. Nach wenigen Jahren verstarb Anastasia jedoch und Johann Georg heiratete in zweiter Ehe Veronika Schmider. Er begann im großen Stil Obstbäume zu pflanzen und den Wald im heutigen forstwirtschaftlichen Sinne zu betreiben. Das heißt, im Gegensatz zu allen anderen Bauern in der Region wartete er nicht mehr nur ab, welche Pflanzen von sich aus wachsen würden (Reutebewirtschaftung), sondern pflanzte planmäßig Nadelbäume an. Um das Obst von seinen vielen Obstbäumen lagern zu können, baute er 1885 einen gewölbten Keller (das Fundament unseres heutigen Wohnhauses). 10 Jahre danach errichtete er darauf sein Leibgedinghaus (Altenteilerhaus) in dem er und seine Frau leider nur noch 7 Jahre leben konnten. Seine Frau Veronika verstarb nach einem Blitzschlag, als sie bei einem Gewitter am Fenster dieses Leibgedinghauses stand.

Fortschrittsbauern

1885 übergab Johann Georg Läufer seinen gut strukturierten Hof an seine noch ledige Tochter Amalie Läufer. Bald darauf verheiratete sie sich mit Michael Geiger und somit veränderte sich unser Familienname von Läufer auf Geiger. Michael und Amalie Geiger erwarben sich überregional den Ruf als „Fortschrittsbauern“. Sie führten die „moderne“ Bewirtschaftung des Waldes fort, hatten großen Ertrag von den Obstbäumen und bedienten sich neuartiger Methoden beim Ackerbau. Man erzählte sich, dass Michael Geiger „mit dem Buch in der Hand“ den Acker bestellte. Auch mit elektrischem Strom war er seiner Zeit voraus. Ab 1901 sorgte ein Wasserrad für Licht und den Betrieb der Dresch- und Schrotmaschinen, zwei Jahre bevor das öffentliche Stromnetz in Mühlenbach Einzug hielt.

Modernisierung

1931 ging der Hof dann an den Sohn Wilhelm Geiger und seine Frau Karolina über. Auch sie führten den modernen Stil der Land- und Forstwirtschaft weiter und waren auch sehr aufgeschlossen für den Wandel, den die Zeit damals mit sich brachte. So erhielt der Hof in den 30er Jahren eine „öffentliche Fernsprechstelle“, ab Anfang der 40er Jahre konnte das Gras mit einer Mähmaschine geschnitten werden und seit Anfang der 50er Jahre gab es einen „Hof PKW“.

Ende des Melkbetriebes

1966 übernahmen der Sohn Albert Geiger und seine Frau Klara den Hof. Sie strukturierten den Hof um, indem sie den Milchviehbetrieb 1970 einstellten und für ungefähr 10 Jahre eine Schweinemast mit über 100 Schweinen betrieben. Die Obstbäume des Urgroßvaters waren nun alt, brachten keinen Ertrag mehr und wurden nach und nach entfernt. 1974 erbauten sie  ein neues Wohnhaus neben dem Bauernhaus. Nach dem frühen Tod ihres Mannes führte Klara Geiger den Betrieb alleine weiter, bis sie ihn im Jahre 2000 an uns, ihren Sohn Klaus Geiger mit seiner Frau Barbara übergab.

Heute

Seither wird der Hof im Nebenerwerb bewirtschaftet, nachdem er jahrhundertelang den Hofbesitzern nebst ihren Kindern, Knechten und Mägden zum leben und bearbeiten ausreichte.

Den großen Wald, der vor 3 Generationen der Ur-Urgroßvater Johann Georg Läufer einst anfing zu pflanzen, wird heute von uns geerntet.

Gruppenunterkunft Läuferhof

Nachdem das Bauernhaus vor vielen Jahren schon einmal als Ferienhaus vermietet wurde, renovierten wir 2012/2013 das Haus und seit März 2014 ist es nun als Gruppenunterkunft Läuferhof für unsere Gäste geöffnet.

 

 

 

Energiegewinnung auf dem Läuferhof

Die Wärmegewinnung auf dem Läuferhof erfolgt über eine hofeigene,hochmoderne Hackschnitzelanlage, die sowohl den Hof, als auch die umliegenden Gebäude mit Wärme versorgt. Das benötigte Holz ernten wir in unserem eigenen Wald.
1-2 mal im Jahr wird das Holz von einem Unternehmen in Mühlenbach gehäckselt und dann direkt in den Hackschnitzelbunker eingefüllt, aus dem sich die Heizanlage vollautomatisch die entsprechende Menge Hackschnitzel holt, die sie benötigt. Heizung und warmes Wasser wird also auch komplett über nachwachsenden Rohstoff erzeugt.

Auch die Stromerzeugung erfolgt über eine moderne Photovoltaik-Anlage, die tagsüber unseren kompletten Strombedarf für unsere 3 Häuser abdeckt. Die Anlage ist so geschaltet, daß der Strom direkt in unser Stromnetz fliest und nur das was wir nicht abnehmen können wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist.